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Agra – New India – Der Kulturschock

Verfasst von: blogsofitware in: Januar 22, 2008

Der IT-Sektor Indiens gehört zur Spitzenklasse in der Welt.
Diesen besonderen Umstand hat Indien Rajiv Gandi zu verdanken. Er erkannte Mitte der 80 Jahre, dass Entwicklungsländer nicht alte Technik, sondern modernste Technik verwenden sollten, um den Rückstand zu anderen Ländern zu verkleinern um damit die Armut zu bekämpfen.
Gezielt wurden Schulen, Universitäten und Technologiezentren eingerichtet und dieser Technologiebereich gefördert.
Förderlich war die Mehrsprachigkeit der Bevölkerung, es gibt alleine 23 Amtssprachen in Indien, fast jedes Kind wächst von Geburt an mehrsprachig auf.
Der IT-Bereich bot sich auch an, da die Infrastruktur Indiens hoffnungslos überaltert war und über weite Strecken noch ist.
Eine breite industrielle Entwicklung scheitert z.B. noch heute, da das Strassensystem erst mühselig aufgebaut oder instant gesetzt werden muß.
Auf der anderen Seite kann heute eine europäischen Fluggesellschaft im Service und im Flottenalter kaum mit der indischen Kingfisher mithalten.
Mit der Liberalisierung der Märkte hat da ein Bierbrauer mal schnell seine Fluggesellschaft gegründet. Welche Flig-Gesellschaft hilft den Passagieren denn bei der Gepäckausgabe?
Tata hat nun gerade das billigste Auto der Welt vorgestellt.
Es werden punktuelle Highlights gesetzt, in einer weitgehend trüben Umgebung.
Indien nennt sich selbst heute gerne New India, als Ausdruck der Veränderungen, die stattfinden.

Wichtige Hemmnisse sind aber neben der Müllentsorgung, das Strassensystem, das Kastenwesen, sowie die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Obwohl Indien in einem Atemzug mit China genannt wird, unterscheiden sich die beiden Ländern extrem voneinander.
Indien verändert sich, die Armut geht zurück.
Aber es ist noch ein sehr langer Weg, bis das heute sichtbare Niveau Chinas erreicht wird.
Der normale Besucher Indiens wird auch heute noch einem Kulturschock ausgesetzt.
Im ersten Video wird eine ganz normale Strassenszene in Agra gezeigt, Arbeitskräfte sind billig, also lässt man sich auf der Strasse von einem Angehörigen einer niedrigen Kaste rasieren.
Dabei kommen allerlei nette Flüssigkeiten und Salben zum Einsatz, man beachte auch das Umfeld.
Highlight ist die Gesichtsmaske am Ende.

Im folgenden Video wird noch einmal der Kulturschock gezeigt, den etwa IT-Mitarbeiter erleiden, die in Indien längere Zeit arbeiten “dürfen”. Vor der Haustüre beginnt da eine andere Welt.

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  • Lisalotte: Ist doch alles in Butter..., heute am 4.11.2008 stehen sogar zwei (2) Gute-Morgen-Fragen drin! Hieß es nicht immer, eine würde gelöscht, wenn bere
  • Sofitware: Die Moderatoren haben es sich wieder anders überlegt. Meinungsfragen werden wieder nach Lust und Laune des Moderators gelöscht.
  • Lixa: Wie, was Meinungsfragen sind angeblich erlaubt? Komisch, und wieso hat Schrankdackel dann letztens eine Frage gelöscht?